Vertrauen in Wettbewerbsfähigkeit deutscher Automobilhersteller sinkt

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  • Quelle: https://www.elektroauto-news.n…automobilhersteller-sinkt

  • Naja, es dürfte bekannt sein, dass ich der deutschen Automobilindustrie nicht viel zutraue. Es gibt zu viele Ankündigungen oder Konzeptfahrzeuge und nichts in Serienproduktion. Ein EQC oder ETRON gehen am Markt vorbei wie auch ein Tesla S/X ode I-Pace auch wenn es tolle Autos sind.


    Fahrzeuge wie Kona, Ioniq oder Leaf und auch der ZOE treffen die Menge der Bevölkerung die bereit ist auf eMobilität umzusteigen. Reichweiten über 400 km und Ladegeschwindigkeiten über 50 kW am Schnelllader mit TMS sorgen für sehr entspanntes Reisen.


    Aufklärung in der Bevölkerung würde vermutlich zu über 60 % Zweifeln an den deutschen Autobauern führen wenn man versteht, dass andere Länder weit in der Entwicklung voraus sind. Und man kann froh sein, dass China noch kein Interesse am Export ihrer Fahrzeuge hat, das wäre tatsächlich dramatisch.

  • Da muss ich dir recht geben es gibt viele Ankündigungen und es wurde Lange Zeit nicht der nötige Elan aufgewendete alternative Antriebe voran zu bringen, warum das so ist, ist klar.

    Man muss immer bedenken das Tesla, Mercedes, Audi und auch Jaguar Premiumhersteller sind, die Auto gehen nicht am Markt vorbei, die werden verkauft ohne Ende, auch Jaguar kommt mit dem I-Pace mit der Produktion nicht nach. Das Model S ist ein Sportcoupé, das Model X ein Premium SUV, klar sind keine Autos für die Masse, aber das sollen Sie auch nicht sein.

    Auch das Model 3 ist ein Premium Mittelklasse Wagen, das ist in der Klasse wie ein BMW 3er und ein Mercedes C-Klasse.

    Und der EQC und der e-tron und auch der I-Pace sind die richtigen Fahrzeuge, denn Sie treten in der wichtigen Klasse der SUV´s gegen das Model Y an, deshalb hat auch Kia/Hyundai den e-Niro bzw. Kona gebracht.

    Der SUV-Markt wächst Jahr für Jahr deutlich, für mich wäre das kein Auto, aber viele lieben hohe Sitzposition, für den Verbrauch sind SUV´s natürlich nicht optimal. Der Ioniq und der ZOE sind klasse Fahrzeuge aber doch nicht mit einem Tesla zu vergleichen, wir haben all diese Fahrzeuge und du kannst mir glauben, ich weiß von was ich spreche.

    Ich war über länger Zeit in China, die meisten der Autokäufer achten sehr stark auf Qualität, deshalb kommen deutsche Autos auch dort so gut an. Der 1er BMW soll 2019 auch in China vollelektrisch zu kommen, dieser ist für Alle Antriebsarten konzipiert, wie auch der Kona oder EQC.

    Aber ob dieser nach Deutschland kommen wird, steht bis jetzt noch nicht fest. Und der EQC ist super leise, durfte leider nur mitfahren und leider nicht selbst fahren, aber der Kona ist um Welten lauter, auch der e-Golf und natürlich der I-Pace sind deutlich leiser. Deswegen sehe ich die Chancen nicht so schlecht, wenn Sie die Beine in Hand nehmen und endlich das Strompedal drücken.

  • Wobei Kona und eNiro nicht mit dem Model X, EQC oder ETRON konkurrieren wollen. Preislich die Hälfte bei guter Ausstattung und teilweise sogar höherer Reichweite mit 450+ km. Der SUV-Markt wächst mächtig an und ja, auch unser neues Auto wird der Kona sein. Nicht weil wir ein SUV wollten sondern weil es zu dem Zeitpunkt das einzige Auto mit großer Reichweite und gutem Preis bei guter Ausstattung gewesen ist. Inzwischen ist der eNiro dazu gekommen aus dem gleichen Konzern aber nichts aus Europa oder USA. China bleibt glücklicherweise in China und dräng (noch) nicht auf die westlichen Märkte. Wenn das kommt ... oh weh


    Aber eben VW, der "Volkswagen" hat nichts im Angebot was ähnlich tauglich wäre. Reichweiten von eGolf und eUp sind nicht wirklich konkurenzfähig. der Preis des eGolfs ist auch nicht günstiger wie ein Kona. Hier hätte schon lange was fertig sein müssen und nicht erst in 1 oder 2 Jahren in Serie gehen dürfen. Verpennt oder ignoriert ... egal. Jedenfalls ist der Schaden für die Arbeitsplätze der deutschen Automobilindustrie gewaltig und unaufhaltsam.


    Und es wird schneller gehen als heute viele Danken. 2050? Da ist der Verbrenner absolute Seltenheit, ein Oldtimer. 2030 wird sich die Welt massiv verändert haben. Bedeutet aber 2020 muss die Eroberung des Marktes bereits weitgehend erreicht sein. Einsteigen zu diesem Zeitpunkt ist schon fast zu spät. Selbst für VW.

  • Warten wir es ab. Wenn VW wirklich will und seine Strukturen optimiert, haben die sicherlich eine Chance im zukünftigem Automarkt.

    Sehe ich auch so. Wobei ich VW noch bluten lassen würde... aus Prinzip! :evil:

  • Warten wir es ab. Wenn VW wirklich will und seine Strukturen optimiert, haben die sicherlich eine Chance im zukünftigem Automarkt.

    ja Peter, aber wollen die wirklich und anderen sie sich? Ich habe die IT von VW kennen gelernt. Nicht böse sein und ist auch nicht rassistisch aber da sitzen so viele Bürger der neuen Bundesländer mit einer recht eigenen Arbeitsweise. Die werden sich nicht bewegen. Wie es in den Chefetagen aussieht kann ich nicht wirklich beurteilen. Bisher jedenfalls gibt es kaum sichtbare Aktivitäten außer eben Ankündigungen. BMW ist weiter, Mercedes und Audi haben Fahrzeuge vorgestellt, Porsche ist kurz davor. Und VW? Wird das dann tatsächlich ein Volkswagen oder ein Strandbuggy für Miami?

  • Michael, das sehe ich auch so, Hyundai/Kia und Renault sind hier deutlich weiter.


    In der Nutzfahrzeugsparte ist Daimler eigentlich, der Mitsubishi FUSO eCanter wird seit 2017 in Serie produziert, auch wurden 2018 die ersten eVito aus geliefiert, 2019 wird der eSprinter ausgeliefert, wir sollen unseren im März/April bekommen wir freuen uns schon tierisch darauf.

    Eine Alternative wäre der Streetscooter Work XL gewesen, dieser wird aber derzeit nur für die Deutsche Post produziert, eine ähnliche Kooperation, wie zwischen Ford und Streetscooter ist auch zwischen Daimler und Tesla geplant. Daimler und Ford liefern das Chassis und die Elektrifizierung übernimmt Streetscooter und Tesla.


    2019 startet Daimler auch noch mit der Auslieferung des Freightliner eCascadia, eM2, eActros und auch der Elektrobus Saf-T-Liner C2 Electric Bus wird 2019 ausgeliefert


    In welchen Ländern die Prioritäten der Konzerne liegen zeigt auch dies wieder eindeutig.

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