Beiträge von Sssnake

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    Bei mir fong es mit den Planungen für ein Elektroauto schon jahre bevor ich mir eines zugelegt habe an. Als ich 2012 ein Häuschen gekauft habe plante ich schon mit einer Solaranlage um möglichst stabile Nebenkosten zu haben da ja Strom nicht billiger wird obwohl die erneuerbare Erzeugung günstiger ist. Das Haus sammt Solaranlage ist als Altersvorsorge geplant weil private Versicherung zu unrentabel aus meiner sicht sind. Da ist es besser Miet- und Nebenkostenfrei zu sein, zumindest so gut es geht. Das Elektroauto kam auch mit in die gedankenspiele rein, da ja Sprit auch teurer wird und wenn mna shcon mal selbst Strom erzeugt liegt das nahe. Als ich dann mal einen eNV200 Probegefahren habe war es auch scho vorbei...also um mich geschehen. Diese Fahrdynamik aus dem Stand heraus fasziniert immer noch. Als Techniknerd (PC-Freak) ist das natürlich auch der nächste Evolutionsschritt der mir logisch erschien. Jetzt fahr ich täglich 30 km einfach auf Arbeit und zurück und auch paar kilometer einkaufen und muß sagen ich bin immernoch zufrieden. Die Größe des Fahrzeugs war mir persöhnlich egal, ich fahr alles was Räder hat was ich fahren darf bis 7,5 t eben. Komfortverwöhnt bin ich nicht, im gegenteil. Meine Devise ist was das Fahrzeug nicht hat kann nicht kaput gehen :-) und sollte mal kein Kasten mehr gebraucht werden weil es endlich Autos mit annehmbaren Anhängelasten gibt wird meiner hinten ausgebaut zum Mini-Camper. Is für mich kein Problem als gelernter Industrieschreiner.


    Kurz: Fahrspaß und Ökonomie waren die Hauptgründe.

    Nein, leider kenne ich keinen, aber ich habe den Award live mitverfolgt und bin sehr überzeugt von der Technik. Wenn das in den Privatkundenmarkt kommt laß ich mir das auf jeden Fall mal ausrechnen. Wenn ich bedenke wie viel ich im Sommer an überschuß für paar Cent einspeise die ich im Winter teuer kaufen muß....

    Edit: Alleine wenn ich von der Arbeit nach hause komme um das Auto zu laden macht es schon sinn.

    Vielleicht war es bischen blöd geschrieben. Ich meinte nur das es hier mehr Sinn für mich ergäbe als bei Autos wo der Bauraum begrenzt ist und die Technik zu filigran wäre. Das Beispiel mit der von mir bevorzugten Hausspeicherung arbeitet mit einer Vanadium-Redox-Flow-Technologie, dort sind quasi kaum Verluste zu verbuchen. Zumindest nicht mehr als bei Lithium-Akkus. Und da die Batterie günstiger als Li-Akkus in größerem Maßstab her zu stellen ist, kann gleich so groß dimensioniert werden um die Sommerenergie für den Winter zu speichern. Ein Haus hat dafür in der Regel genügend Platz (z.B. im Keller oder dem alten Tankraum).

    Wasserstoff macht für mich auch nur als Energiespeicher für erneuerbare Energien sinn. Selbst dafür würde ich eine andere Speicherung befürworten ohne so große Verluste, so wie dieses Startup das erst beim Wiwin-Award gewonnen hat, zwar für Heimspeicher, aber da kann man ja Scalieren. Sie haben sogar bereits die ersten Pilotprojekte laufen soviel ich jetzt mitbekommen habe. Damit kann man im Sommer den auf dem Dach erzeugten Strom speichern und im Winter verbrauchen, somit ist bei ausreichend ausgelegter Photovoltaik eine zu 100% autarke Energieversorgung möglich.

    Hier gibt es näheres zum Award und dem Gewinner: https://www.pv-magazine.de/201…ne-energiespeichersystem/