Ein Verbrennungsmotorenentwickler stellt sich vor

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  • Sehr geehrte Forumsmitglieder,


    wie soll ich anfangen? Über mich kann ich nicht viel sagen. Baujahr 1969, eine Freundin (seit 26 Jahren ;)), zwei Kinder und ein Haus. Mein Hobby hat eigentlich immer Räder gehabt, mal zwei, mal vier, mal sechs. Aber immer basierte der Antrieb auf dem Hubkolbenmotor, betrieben mit fossilen Stoffen. Auch beruflich habe ich seit vielen Jahren mit genau diesen Fahrzeugen zu tun, in den letzten 22 Jahren spezialisiert auf dessen Antriebseinheit. Abgastechnisch gab es wohl genau in dieser Zeit die größten Fortschritte, was die Reduzierung der Giftstoffe im Verbrennungsabfallprodukt angeht.

    Was soll ich also in einem Forum, welches sich um die Elektromobilität dreht? Jetzt könnte ich ja schreiben, dass man seinen "Feind" schließlich kennen muss. Denn was bedroht meinen Arbeitsplatz aktuell mehr als eben jener Hype, der sich um den "neuen" Antrieb entwickelt hat und der zu allem Überfluss auch noch von der Regierung propagiert wird?

    Es hat mit der Fahrt in einem Hybridfahrzeug zu tun. Das war sozusagen mein erster Vollkontakt mit der Elektromobilität. Und man muss ganz klar sagen, dass es wirklich ein sehr angenehmes Fahren ist. Keine Vibrationen, keine Brummgeräusche und im Stillstand absolute Ruhe. Als sich nach ein paar Kilometern der Verbrenner dazu geschaltet hat, war mir klar, dass das ein echter Komfortverlust war.

    Und jetzt sitze ich vor meinem Rechner, neben mir läuft der 3D-Drucker und hinter mir auf der Werkbank steht der Rahmen eines Motorrades, welches ich gerade mit einem Elektroantrieb ausstatte.

    So kann es gehen!

  • Andreas

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Hallo Phillip,

    mir gefallen alle E-Autos, die ihr Thema nicht verfehlen! Also fallen die ganzen großen Elektro-Boliden wie der Tesla Model S oder die elektrifizierten SUVs komplett aus meinem Beuteschema. Meiner Meinung sollte man solche Fahrzeuge grundsätzlich in ihrer Leistung so limitieren, dass die Dinger einfach keinen Spaß mehr machen. Denn welche Energie ist die beste? Die, die man nicht "verbraucht"!

    Ich muss allerdings zugeben, dass ich bis 2019 noch im Besitz eines BMW 750i war, 12 Zylinder, 5,4 Liter Hubraum und verbrauchstechnisch keinesfalls unter 17 Litern/100 Kilometern zu fahren. Auf kurvigen Strecken, auf denen ich gerne auch mal zügiger fahre, war mit diesem Wagen kein Blumentopf zu gewinnen. Also hab' ich das Fahrzeug nach langer Überlegung wieder verkauft.

    Um aber auf deine Frage zurück zu kommen: Mir gefallen solche Autos wie der E-Smart oder der Renault Twizy unheimlich gut. Kleine Fahrzeuge ohne viel Schnick Schnack, die mich einfach nur von A nach B bringen und die nicht viel wiegen sind meine Favoriten. Ich fahre aktuell einen Citroen ZX mit 1,4 Liter Benziner und mehr brauche ich nicht. Bei diesem Wagen läuft nächsten Monat der TÜV ab und als Nachfolger steht schon ein Seat Arosa mit 60PS und Automatik bereit.

    Übrigens sitze ich gerade in meinem "Bastelzimmer" und neben mir stehen zwei 3D-Drucker, auf einem entsteht ein Halter für die Akkus, die mal das Elektromoped versorgen sollen und der andere darf sich ausruhen. Hinter mir befindet sich der Rahmen auf einem Hebegestell und ansonsten liegen hier noch ein paar Teile rum, mit denen ich mich noch näher befassen muss.


    Es wird werden müssen! ;)

    Gruß aus Taunusstein

  • Guten Morgen!

    Hier ein sehr kleiner Einblick in die Dinge, die bei mir aktuell so entstehen. Auf dem ersten Bild wird der Zwischenhalter für die 40152er Akkus gedruckt, auf dem zweiten Bild sieht man einen kompletten Akkupack mit 5 Zellen und eben diesem Zwischenhalter (roter Pfeil). Der Abstand zwischen den Zellen dient als "Luftkanal", um bei sehr hoher Belastung eine ausreichende Kühlung zu gewährleisten. Bei genauem Hinsehen kann man die schwarzen Dämpferringe erkennen, die die Zellen vor Erschütterungen schützen sollen. Von diesen Akkupacks werden 9 Stück verbaut. Die Teile können beliebig aneinander gereiht werden. Die Befestigung im Rahmen des Fahrzeugs erfolgt über ein Aluminium-Schienensystem.

    Mehr wird erstmal nicht verraten! ;)

  • Guten Morgen!

    Hier ein sehr kleiner Einblick in die Dinge, die bei mir aktuell so entstehen. Auf dem ersten Bild wird der Zwischenhalter für die 40152er Akkus gedruckt, auf dem zweiten Bild sieht man einen kompletten Akkupack mit 5 Zellen und eben diesem Zwischenhalter (roter Pfeil). Der Abstand zwischen den Zellen dient als "Luftkanal", um bei sehr hoher Belastung eine ausreichende Kühlung zu gewährleisten. Bei genauem Hinsehen kann man die schwarzen Dämpferringe erkennen, die die Zellen vor Erschütterungen schützen sollen. Von diesen Akkupacks werden 9 Stück verbaut. Die Teile können beliebig aneinander gereiht werden. Die Befestigung im Rahmen des Fahrzeugs erfolgt über ein Aluminium-Schienensystem.

    Mehr wird erstmal nicht verraten! ;)

    Das Blau gefällt mir gut! Bin kein Ingenieur und hab eher zwei linke Hände aber sicher sehr interessant als Hobby..

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